KODEX FÜR GESCHÄFTSVERHALTEN UND GESCHÄFTSETHIK

Aktualisiert im August 2020

Kelly Services, Inc. und/oder jegliche Firmen, die direkt oder indirekt von Kelly Services, Inc. beherrscht werden (als gesamte Gruppe zusammen „Unternehmen“ genannt) haben sich verpflichtet, stets das Richtige zu tun; sich legal, ethisch einwandfrei und vertrauenswürdig zu verhalten; ihren regulatorischen Verpflichtungen nachzukommen und ihre Geschäftsgrundsätze und die geltenden lokalen Gesetze in den Ländern, in denen sie tätig sind, sowohl dem Buchstaben als auch Geist nach zu befolgen. Wir sind stolz darauf, dass wir unserem Geschäft mit Integrität nachgehen, und schätzen den Wert ethisch einwandfreien geschäftlichen Verhaltens. In diesem Sinne hat der Board of Directors des Unternehmens folgenden Kodex für Geschäftsverhalten und Geschäftsethik (den „Kodex“) verabschiedet – einen Kodex, der für den Board of Directors selbst und jeden Mitarbeiter des Unternehmens gilt – gleichgültig in welcher Position, welchem Land, welcher Geschäftseinheit oder Tochtergesellschaft.

Der Kodex soll uns helfen, ethische Probleme zu erkennen und zu bewältigen. Er soll Fehlverhalten verhindern helfen. Er soll Mechanismen bereitstellen, um Bedenken vorbringen zu können. Er soll ehrliches und ethisch einwandfreies Verhalten fördern. Er soll die vollständige, faire und rechtzeitige Offenlegung von Berichten und Formen der Kommunikation des Unternehmens gewährleisten helfen. Er soll uns helfen, geltende staatliche Gesetze, Regeln und Bestimmungen einzuhalten und eine von Ehrlichkeit und Verantwortlichkeit geprägte Unternehmenskultur zu fördern. 

Jeder von uns ist persönlich verantwortlich, sich gesetzestreu und ethisch einwandfrei zu verhalten und diesen Kodex sowohl dem Buchstaben als auch Geist nach zu befolgen. Auch sind wir verantwortlich, sicherzustellen, dass sich unsere Lieferanten, Mittler und Vertreter ihrer Verpflichtung bewusst sind, sich gleichermaßen zu verhalten und den Kodex gleichermaßen zu befolgen.

Arbeiten Sie als Leiter, genießen Sie ein besonderes Vertrauen des Unternehmens. Gleichzeitig tragen Sie dem Unternehmen gegenüber besondere Verantwortung. Im Unternehmen eine Leitungsfunktion zu bekleiden bedeutet, eine Reihe zusätzlicher Pflichten zu akzeptieren. Kelly überträgt seinen Leitern ein hohes Maß an Einfluss auf seine Werte und Unternehmenskultur. Wir erwarten von unseren Leitern, dass sie Kellys Werte „leben“; dass sie Anderen durch ihr eigenes Verhalten ein Beispiel sind; dass sie sich in hohem Maße zu Führung und Teamarbeit bekennen; dass sie für eine „Kultur der offenen Tür“ sorgen, sodass die Mitarbeiter das Vertrauen haben, Fragen stellen und Probleme melden zu können; und dass sie unverzüglich handeln, wenn sie von etwas erfahren, das gegen unseren Kodex, unsere anderen Grundsätze oder gegen Gesetze verstößt.

Kein Kodex, kein Grundsatz kann alle Situationen voraussehen, die entstehen könnten. Der Kodex soll als Orientierung für Entscheidungen dienen, die nicht immer einfach sind. In komplexen Situationen sollten sich die Mitarbeiter entsprechend Zeit nehmen, um ihre Handlungsoptionen sorgfältig abzuwägen. In konkreten Situationen, die die Bestimmungen dieses Kodex betreffen können, sind die Mitarbeiter aufgefordert, ihren vorgesetzten Leiter oder einen anderen Leiter, dem sie vertrauen, Fragen zu stellen. Die Mitarbeiter können sich mit ihren Fragen auch an den Vice President des Bereichs „Internal Audit“ (interne Prüfung), den General Counsel, ihren Vertreter des Personalwesens oder an Kellys „Business Conduct & Ethics Reporting Program“ (Programm zur Meldung von Vorfällen bezüglich Geschäftsverhalten und Geschäftsethik) wenden. 

Es ist wichtig, dass jeder von uns sich die Zeit nimmt, diesen Kodex durchzugehen, und sich ausreichende Kenntnisse seiner Bestimmungen aneignet. Jeder von uns muss zum Zeitpunkt des Eintritts ins Unternehmen und danach einmal jährlich bestätigen, dass er den Kodex befolgen wird.

Interessenkonflikte 

Ein „Interessenkonflikt” liegt vor, wenn sich unsere individuellen persönlichen Interessen nachteilig auf die Interessen des Unternehmens auswirken, oder wenn dieser Anschein erweckt wird. Jeder von uns muss integer handeln und alle Beziehungen oder Aktivitäten vermeiden, die beim Erfüllen unserer Arbeitspflichten unsere Fähigkeit schmälern könnten, objektiv und fair zu entscheiden. Die Art, wie wir uns auf Arbeit verhalten, wirkt sich auf den Ruf aus, den wir unter Kunden, Mitarbeitern, Kandidaten, Bewerbern, Anbietern und Lieferanten genießen, sowie auf das Vertrauensverhältnis mit diesen. Wenn wir Interessenkonflikte vermeiden, erkennt diese Gruppe der Stakeholder Kellys klar, dass wir die Integrität des Unternehmens schützen wollen. Selbst der Anschein eines Interessenkonfliktes ist zu vermeiden. Schon der Anschein – auch wenn in Wirklichkeit kein Interessenkonflikt und kein Fehlverhalten vorliegt – kann das Vertrauen in das Unternehmen oder dessen Ruf untergraben.

Dieser Kodex versucht nicht, sämtliche möglichen Interessenkonflikte zu beschreiben, die entstehen könnten. Hier einige häufiger vorkommende Konflikte, die es für uns zu vermeiden gilt:

  • Mitarbeiter oder Familienangehörige, die aufgrund der Position des Mitarbeiters im Unternehmen einen unrechtmäßigen persönlichen Vorteil erhalten. Unter „Familienangehörige“ fallen dabei Ehepartner, Eltern, Kinder und Geschwister (ganz gleich ob durch Blutsverwandtschaft, Heirat oder Adoption) oder alle Personen, die im gleichen Haushalt wie der Mitarbeiter wohnen; 
  • Ein externes Beschäftigungsverhältnis (ein zweite Stelle) bei einer Firma, die ein Konkurrent, Geschäftspartner, Kunde oder Lieferant des Unternehmens ist; 
  • Die wissentliche Beteiligung an Verhaltensweisen oder Aktivitäten, die mit den Interessen des Unternehmens unvereinbar sind oder welche die Beziehungen des Unternehmens mit einer Person oder Rechtspersönlichkeit beeinträchtigen, mit der das Unternehmen eine geschäftliche oder vertragliche Beziehung unterhält oder eingehen möchte; 
  • Das Annehmen von Vergütungen oder finanziellen Vorteilen jedweder Form (darunter Krediten), die von anderen Quellen als dem Unternehmen stammen und sich auf die Arbeitsleistung auswirken – vor allem hier von Vergütungen, die von Rechtspersönlichkeiten empfangen werden, mit denen das Unternehmen in Beziehung steht;
  • Wenn Parteien, die Geschäfte mit dem Unternehmen tätigen, Geschenke angeboten oder gewährt werden (oder wenn von solchen Parteien Geschenke angenommen werden) und wenn diese Geschenke unsere Handlungen in unserer Position im Unternehmen beeinflussen sollen – oder wenn die Annahme von Geschenken den Anschein von Unrechtmäßigkeit erwecken könnte. 

Jede Situation, die einen Interessenkonflikt mit dem Unternehmen zur Folge hat oder nach angemessenem Dafürhalten zur Folge haben könnte, muss unverzüglich dem Vice President des Bereichs „Internal Audit“ (interne Prüfung) oder dem General Counsel gemeldet werden. Wir müssen Situationen vermeiden, die Interessenkonflikte überhaupt erst entstehen lassen. Die unverzügliche Offenlegung von Interessenkonflikten hilft jedoch, sicherzustellen, dass unser Geschäftsverhalten nie unangemessen ist. Das bloße Vorliegen eines Interessenkonfliktes muss noch kein Verstoß gegen den Kodex sein. Das Versäumnis, eine solche Situation offenzulegen, ist ein Verstoß. 

Directors und Executive Officers müssen sich bei potenziellen Interessenkonflikten an den Prüfungsausschuss (Audit Committee) wenden, um feststellen zu lassen, ob ein Konflikt vorliegt, und müssen die vorherige Autorisierung oder Genehmigung dieses Ausschusses einholen.

Antibestechung und Antikorruption

Wir sind stolz darauf, dass wir unseren Geschäften mit Integrität nachgehen, und haben uns verpflichtet, in den Ländern, in denen wir tätig sind, alle geltenden Gesetze zu befolgen. Jeder von uns ist verpflichtet, alle geltenden Antibestechungs- und Antikorruptionsgesetze zu befolgen, darunter (ohne auf diese beschränkt zu sein) den US-amerikanischen Foreign Corrupt Practices Act (FCPA), den britischen Bribery Act, das französische Gesetz 2016-1691 („Sapin II“) sowie alle anderen länderspezifischen Antibestechungs- und Antikorruptionsgesetze.

Es ist nicht zulässig, Lieferanten, Anbietern, Kunden, Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes oder anderen Personen Werte – ganz gleich, wie geringfügig – zu gewähren, zu versprechen, anzubieten oder solche zu autorisieren, um damit in unzulässiger Weise eine Entscheidung zu beeinflussen, einen Vorteil zu erlangen, einen Nachteil zu umgehen oder Geschäftsmöglichkeiten zu erlangen oder nicht zu verlieren. Beispiele für solche Werte (ohne auf diese beschränkt zu sein) sind: gemeinnützige Spenden, Bargeld, Reiseaufwendungen, Geschenke, Unterhaltungsangebote oder alle anderen Dinge, die für den Empfänger einen Wert darstellen. Weiterhin ist gemäß diesem Grundsatz auch die Annahme von „Rückvergütungen“ (Kickbacks) verboten. Bei Kickbacks handelt es sich um rückvergütete Summen, die im Rahmen einer Übereinkunft zum Fördern oder Arrangieren von Geschäftsabschlüssen eingehen oder noch erwartet werden. Zusätzliche Orientierung und Beispiele zu diesen Standards finden Sie in der „Anti-Bribery and Anti-Corruption Policy“ (Grundsatz zur Verhinderung von Bestechung und Korruption) des Unternehmens.

Verstöße gegen Antibestechungs- oder Antikorruptionsgesetze können sowohl für das Unternehmen als auch die in derartige Verstöße verwickelten Personen schwerwiegende Konsequenzen haben, darunter die Möglichkeit erheblicher Geldbußen und Strafen, zivilrechtlicher Schadenersatzleistungen und strafrechtlicher Konsequenzen. In vielen Jurisdiktionen kann der Verstoß gegen Antibestechungs- und Antikorruptionsgesetze zudem erheblichen Freiheitsentzug umfassen. Jeder von uns ist verpflichtet, an der von unserem Unternehmen angebotenen Antibestechungs- und Antikorruptionsschulung teilzunehmen und einmal im Jahr die Einhaltung der in dieser Schulung, den Grundsätzen und diesem Kodex besprochenen Prinzipien zu bestätigen.

Jeder vermutete Verstoß sollte unverzüglich über einen dieser Kanäle gemeldet werden: dem Vice President des Bereichs „Internal Audit“ (interne Prüfung); dem General Counsel; der Rechtsabteilung von Kelly (Mailbox „Employment Law“ (employlaw@kellyservices.com) oder unter der Nummer +1 (248) 244-4555); Kellys „Business Conduct & Ethics Reporting Program“ (Programm zur Meldung von Vorfällen bezüglich Geschäftsverhalten und Geschäftsethik) unter der Nummer (877) 978-0049 oder der Internet-Adresse https://www.integrity-helpline.com/kellyservices.jsp (in den USA) bzw. https://www.financial-integrity.com/kellyserviceseu.jsp (für Europa); oder über die Hotline-Nummern im Kodex für Geschäftsverhalten und Geschäftsethik.

Insiderhandel 

Personen, die Zugang zu wesentlichen nichtöffentlichen Informationen haben, dürfen diese Informationen weder für den Handel mit Wertpapieren („Insiderhandel“) noch für andere Zwecke als für die Durchführung der Geschäftsaktivitäten des Unternehmens nutzen und weitergeben. Der Handel mit Kelly-Wertpapieren (Stammaktien der Klassen A und B) oder damit verbundenen Optionen oder anderen Rechten, während man über wesentliche, nichtöffentliche Informationen verfügt, ist immer illegal; auch ist es illegal, diese Informationen Anderen zu kommunizieren oder als „Tipp“ weiterzureichen. Informationen gelten dann als „Insiderinformationen“, wenn sie sowohl wesentlich sind (wenn ein verständiger Investor die Informationen als wichtig ansehen würde, weil sie der Wahrscheinlichkeit nach den angenommenen Wert des Wertpapiers beeinflussen) – als auch nichtöffentlich sind. Beispiele wesentlicher Insiderinformationen sind (ohne auf diese beschränkt zu sein): Informationen über geplante Fusionen, Übernahmen oder Veräußerungen, über Finanzergebnisse und Finanzprognosen, neue Produkte oder Dienstleistungen, ungewöhnliche Finanzierungen oder Angebote, Konkursanmeldungen, Veränderungen im Board of Directors, Veränderungen bei den leitenden Angestellten, eine Veränderung in der genutzten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie über unerwartete Finanzergebnisse oder Finanzrevisionen. Kelly hat eine „Insider Trading Policy“ (Grundsatz zum Thema Insiderhandel) verabschiedet. Dieser Grundsatz zeigt die für alle Mitarbeiter geltenden Verfahren auf – darunter die Verfahren, die für den Board of Directors des Unternehmens, seine Executive Officers und andere wichtige Mitarbeiter („eingeschränkte Personen“) gelten. Dieses Dokument ist auch auf Kellys Website zu finden. Es wird in Verbindung mit der Bestätigung der Vorgabeneinhaltung periodisch an diese eingeschränkten Personen geschickt.

Geschäftsmöglichkeiten 

Jeder von uns ist dem Unternehmen gegenüber verantwortlich, dessen legitime Interessen zu fördern. 
Es ist nicht zulässig, dass wir:

  • Geschäftsmöglichkeiten, die sich durch die Nutzung von Unternehmenseigentum, Unternehmensinformationen oder durch unsere jeweilige Position ergeben, für uns persönlich nutzen oder an Andere weiterleiten;
  • Mitarbeiter, Eigentum oder Informationen des Unternehmens bzw. unsere Position dazu nutzen, einen persönlichen Vorteil zu erlangen oder
  • mit dem Unternehmen direkt oder indirekt konkurrieren, um Geschäftsmöglichkeiten wahrzunehmen. 

Vertraulichkeit und Datenschutz

Kelly hat sich zur Wahrung der Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit seiner eigenen Informationen und Informationssysteme verpflichtet, sowie zur Wahrung der Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit der Informationen und Informationssysteme, die dem Unternehmen von seinen Kunden, Mitarbeitern, Kandidaten, Bewerbern, Anbietern und Lieferanten anvertraut werden. Dementsprechend wird von jedem von uns als Bedingung für das Beschäftigungsverhältnis erwartet, dass wir diese Informationen und Informationssysteme durch Einhaltung von Kellys Datenschutzerklärung (Privacy Statement) – aufrufbar unter https://www.kellyservices.com/global/privacy-statement/ – und dessen „Information Security Policy“ (Grundsatz zur Informationssicherheit) vor unbefugtem Gebrauch, Offenlegen, Ändern, Vernichten oder vor Verlust schützen.

Unter vertrauliche und geheime Informationen fallen personenbezogene Daten sowie Unternehmensinformationen, die noch nicht öffentlich gemacht wurden. Unter vertrauliche personenbezogene Daten fallen: Lohn-/Gehaltsdaten, Kennnummern, Bank- und Finanzinformationen sowie Informationen über gesundheitliche oder familiäre Belange. Unter noch nicht veröffentlichte vertrauliche Informationen des Unternehmens fallen: Geschäftspläne, Informationen über Preise oder Kosten, Verträge und Kundenlisten, operative Ziele oder Projekte offenbarendes Material, urheberrechtlich geschütztes Material, Forschungs- oder Strategiepapiere sowie interne Finanzinformationen, die ihrem Wesen nach zum persönlichen Vorteil genutzt werden könnten. Weitere Einzelheiten über das Kommunizieren von Informationen nach draußen und die ordnungsgemäße Weitergabe von Informationen des Unternehmens sind in Kellys „Corporate Disclosure and Communications Policy“ (Grundsatz zu Offenlegungen und zur Kommunikation des Unternehmens) aufgeführt. Falls Zweifel bestehen, ob vertrauliche Informationen offengelegt werden sollten oder nicht, sind die Mitarbeiter gehalten, sich von ihrem Leiter oder einem Vertreter der Rechtsabteilung beraten zu lassen.

Medienanfragen und externe Kommunikation

Das Unternehmen hat sich verpflichtet, in all seinen öffentlichen Verlautbarungen vollständig, fair und genau zu kommunizieren. Als Aktiengesellschaft haben wir uns zur vollständigen Einhaltung der „Regulation FD“ (FD = Fair Disclosure (faire Offenlegung)) der US-Börsenaufsichtsbehörde verpflichtet. Dieser Selbstverpflichtung entsprechend, und wie weiterführend beschrieben in Kellys „Corporate Disclosure and Communications Policy“ (Grundsatz zu Offenlegungen und zur Kommunikation des Unternehmens), sind die Mitarbeiter nicht befugt, Anfragen von Medien, Analysten, Anlegern oder anderen Mitgliedern der Öffentlichkeit zu beantworten. Falls Sie eine derartige Anfrage erhalten, müssen Sie sich den Namen der Person notieren und die Anfrage unverzüglich an den Bereich „Investor Relations“ (Anlegerbeziehungen) weiterverweisen.

Als Kelly-Mitarbeiter sind Sie persönlich für alle Kommentare über das Unternehmen und im Namen des Unternehmens verantwortlich, die Sie in sozialen Netzen (z. B. auf Facebook, LinkedIn, Twitter, YouTube, in Blogs oder Foren) posten. Geben Sie sich in diesen sozialen Netzen als Kelly-Mitarbeiter zu erkennen, so stellen Sie zwischen sich und dem Unternehmen, Ihren Kollegen, Leitern und Kunden eine Verbindung her. Seien Sie sich daher stets bewusst, dass Ihre Beiträge der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sind, dass sie sich auf den Ruf und die Geschäftsinteressen des Unternehmens auswirken, und dass sie weder Ihre Arbeit beeinträchtigen noch einen Interessenkonflikt zwischen Ihnen und Kelly erzeugen dürfen. Wenn Sie unternehmensextern mit Hilfe sozialer Medien über Kelly kommunizieren, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Kellys „Social Media Policy“ (Grundsatz zur Nutzung sozialer Medien) befolgen.

Schutz und angemessener Gebrauch von Unternehmenseigentum 

Wir alle müssen die Vermögenswerte des Unternehmens schützen und sicherstellen, dass wir sie auf die effizienteste und nachhaltigste Weise nutzen. Keiner darf die Vermögenswerte des Unternehmens – darunter Kellys Einrichtungen, Ausrüstungen, Eigentum, Technologien, Informationen, geistiges Eigentum und Marke – zum persönlichen Vorteil nutzen; auch haben alle Mitarbeiter die Pflicht, diese Vermögenswerte vor Diebstahl, Verlust, Verschwendung oder Beschädigung zu schützen.

Fairer Umgang

Wir sind dafür verantwortlich, sowohl miteinander als auch mit unseren Kunden, Mitarbeitern, Bewerbern, Kandidaten und Lieferanten fair umzugehen. Niemand darf sich durch Manipulation, Verschleierung, Missbrauch vertraulicher Informationen, Falschdarstellung wesentlicher Tatsachen oder andere unfaire Praktiken gegenüber Anderen einen unfairen Vorteil verschaffen. Wir dürfen nie eine Vereinbarung mit einem Konkurrenten schließen, die den Handel einschränken würde. Jegliche Koordination zwischen unserem Unternehmen und unseren Konkurrenten kann gegen Wettbewerbsgesetze verstoßen – selbst dann, wenn es sich nur um eine informelle Übereinkunft handelt. Bei Kontakten mit Konkurrenten sollten wir niemals über Folgendes sprechen: die Aufteilung von Gebieten oder Kunden; das Festlegen eines Preises, den wir für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung berechnen; Nachlässe und allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen, die wir anbieten; oder das Boykottieren bestimmter Kunden oder Lieferanten.

Vertragsmanagement

Kellys Reputation und die auf Vertrauen aufbauenden Beziehungen, die wir mit Kunden pflegen, sind das Ergebnis vieler Jahre harter Arbeit unserer Mitarbeiter. Wenn wir im Namen des Unternehmens Verpflichtungen eingehen, sollten wir immer sicher sein, dass wir unsere Versprechen auch erfüllen können. Aus diesem Grund ist es kritisch wichtig, dass in jeder Situation, in der wir eine rechtliche Verpflichtung für Kelly begründen, jeder Aspekt der Vereinbarung ordnungsgemäß aufgezeichnet, geprüft und genehmigt wird. Gehen wir mit einem Kunden einen Vertrag ein, müssen wir – der Zeichnungsberechtigung des Unternehmens folgend – sicherstellen, dass die jeweils angemessenen Prüfungen und Genehmigungen erfolgt sind. Bei Fragen dazu, wie Sie für einen Kundenvertrag die jeweils angemessenen Prüfungen und Genehmigungen arrangieren können, wenden Sie sich bitte an die Rechtsabteilung des Unternehmens.

Verhalten am Arbeitsplatz

Kelly hat sich verpflichtet, ein Arbeitsumfeld aufrechtzuerhalten, das die Würde des Einzelnen betont und gegenseitigen Respekt fördert, sowie dazu, alle geltenden Gesetze und Vorgaben in Bezug auf Arbeits- und Menschenrechte einzuhalten. Ein von Respekt geprägter Arbeitsplatz erfordert die Kooperation und Unterstützung jedes einzelnen Mitarbeiters. Die Mitarbeiter müssen als positives Beispiel vorangehen und vermeiden, sich respektlos zu verhalten. Dies schließt Verhaltensweisen ein, die – absichtlich oder unabsichtlich – nach angemessenem Dafürhalten andere Personen beleidigen, einschüchtern, in Verlegenheit bringen oder demütigen würden. Unangemessenes Verhalten am Arbeitsplatz (der sich auch auf Geschäftsreisen und vom Unternehmen gesponserte Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit erstreckt), zieht Disziplinarmaßnahmen bis einschließlich der Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses nach sich.

Wir setzen uns für einen von Vielfalt geprägten Arbeitsplatz ein – vielfältig in puncto Ansichten, Kultur, Ethnie, Alter, Behinderung, Religion, nationale Herkunft, Volkszugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität/Geschlechtsausdruck und Geschlecht. Wir glauben, dass uns eine Vielfalt an Meinungen und Ideen hilft, als Organisation noch stärker zu werden – eine Organisation zu werden, die noch besser in der Lage ist, zum Vorteil ihrer Kunden kreative Lösungen zu entwickeln. Es ist der Grundsatz Kellys, die Beschäftigungsrechte qualifizierter Bewerber und Mitarbeiter zu schützen – und das ungeachtet ihrer Ethnie, Hautfarbe, ihres Alters, Familienstands, Kriegsveteranenstatus, ihrer Religion, nationalen Herkunft, ihrer Genetik, sexuellen Orientierung, ihres Geschlechts, ihrer Geschlechtsidentität bzw. ihres Geschlechtsausdrucks, ihrer Behinderung, Schwangerschaft und/oder anderer geschützter Kategorien geltender Gesetze. Wir treffen Entscheidungen über Beschäftigungsverhältnisse niemals auf der Basis dieser rechtlich geschützten persönlichen Merkmale. Kelly bietet Menschen Chancengleichheit auf der Grundlage ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten an – setzt sich für eine Belegschaft ein, die die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, in denen wir tätig sind. In vielen Ländern nehmen wir unsere rechtliche Verpflichtung zu „Affirmative Action“ (positiver Diskriminierung) wahr, um in unseren Beschäftigungsverhältnissen die Einstellung und Beförderung bestimmter geschützter Klassen von Personen zu fördern. Wir glauben, dass dieses Vorgehen sowohl moralisch richtig als auch unserem Geschäft zuträglich ist. 

Es ist der Grundsatz Kellys, alle für die Beschäftigung von Personen mit Behinderungen geltenden Gesetze einzuhalten. Entsprechend dieser Verpflichtung ist es Kellys Grundsatz, dass qualifizierte Personen mit Behinderungen im Hinblick auf Bewerbungsverfahren, Einstellung, Beförderung, Entlassung, Vergütung, Schulung oder andere Bedingungen und Rechte im Zusammenhang mit der Beschäftigung nicht diskriminiert werden dürfen.

Feindselige Verhaltensweisen gegenüber einer Person aufgrund – ohne auf diese Merkmale beschränkt zu sein – ihrer Ethnie, ihrer Hautfarbe, ihres Alters, ihrer Religion, ihrer Abstammung, ihrer nationalen Herkunft, ihrer Volkszugehörigkeit, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität bzw. ihres Geschlechtsausdrucks, ihrer körperlichen oder geistigen Behinderung, ihres Familienstandes, ihres Veteranenstatus oder jeglicher anderen Merkmale, die durch lokale, staatliche oder Bundesgesetze geschützt sind, sind ausdrücklich verboten. Belästigung kann sich in vielerlei Formen äußern: in unverhohlenen sexuellen Annäherungen, in spontanen Bemerkungen oder Witzen, bis hin zu anstößigen Kommentaren oder Gesten. Die zugrundeliegende Absicht spielt dabei keine Rolle. Beispiele für unangemessenes Verhalten am Arbeitsplatz, das vom Unternehmen nicht toleriert wird, sind: verbale Handlungen wie Drohungen, abschätzige Beiworte, Verleumdungen, abschätzige Kommentare, negative Stereotypisierungen oder anstößige Witze; nonverbale Handlungen wie z. B. Gesten, mit denen eine Person oder Gruppe herabgesetzt, beleidigt, lächerlich gemacht oder dieser gegenüber Feindseligkeit demonstriert wird; das Verteilen oder Sichtbarmachen von herabsetzenden oder abfälligen Materialien wie z. B. entsprechenden Postern, Fotos, Cartoons, Zeichnungen oder Witzen in entweder physischer oder elektronischer Form; sexuelle Annäherungen, Bitten um sexuelle Gefallen, sonstige ungewollte verbale oder körperliche Verhaltensweisen, bei denen die Fügung des Betroffenen zur Bedingung des Beschäftigungsverhältnisses oder zur Grundlage von Beschäftigungsentscheidungen gemacht wird; oder Formen von Kommunikation sexueller Art, die nicht dazu dienen, sexuelle Verhaltensweisen zu melden oder zu untersuchen. Jede Form von Belästung kann ein feindseliges, einschüchterndes oder anstößiges Arbeitsumfeld erzeugen und die Leistung der Mitarbeiter beeinträchtigen. Kelly hat in allen Ländern, in denen es tätig ist, strenge Grundsätze gegen Belästigung umgesetzt. Diese Grundsätze beschreiben die Verhaltensweisen, die verboten sind, und legen Verfahren dafür fest, wie Bedenken vorgebracht und Verstöße gemeldet werden können. Sie legen die Erwartungen gegenüber unseren Leitern fest und definieren die Pflichten des Personalwesens, der Rechtsabteilung und der Abteilung „Compliance“ (Vorgabeneinhaltung) bezüglich entsprechender Berichtslegung.

Um den Anschein bevorzugter Behandlung, eines Interessenkonflikts, mangelnder Vertraulichkeit, unfairer Behandlung oder potenzieller Nötigung zu vermeiden, sollte 1) kein Verwandter eines Mitarbeiters, 2) keine Person, die im Haushalt eines Mitarbeiters wohnt und 3) keine Person, die eine Dating-, sexuelle, romantische oder andere intime Beziehung mit einem Mitarbeiter unterhält, in eine Position eingestellt oder versetzt werden, durch welche diese Person in derselben Weisungskette wie der Mitarbeiter arbeiten würde – es sei denn, hierfür wurde vorab die schriftliche Genehmigung des Chief Human Resources Officer (CHRO) eingeholt. Falls sich zwischen Mitarbeitern Umstände ergeben, die die oben erwähnte, schriftliche Genehmigung erfordern, müssen beide Mitarbeiter diese Umstände ihren zuständigen Personalreferenten melden. Was Executive Officers und Senior Officers anbelangt – basierend auf der Sorge, dass ihr Einfluss oder geglaubter Einfluss sich über die gesamte Belegschaft Kellys erstrecken kann –, ist bei Beziehungen mit jedweden und allen Mitarbeitern Kellys die vorherige schriftliche Genehmigung des CHRO erforderlich. Mitarbeiter, die sich in Beziehungen befinden, die diesem Grundsatz unterliegen, werden gebeten, ein Dokument zu unterzeichnen, in dem sie bestätigen, dass ihre Beziehung voll auf beiderseitigem Einverständnis beruht und frei von Nötigung und Belästigung ist. Mitarbeitern, die gegen diesen Grundsatz verstoßen, kann hierfür die Kündigung ihres Beschäftigungsverhältnisses drohen.

Kelly hat eine Null-Toleranz-Regel bezüglich Gewalt am Arbeitsplatz. Um unsere Kollegen und uns selbst zu schützen, sind wir verpflichtet, alle Formen von Gewalt, Drohungen, Mobbing oder Einschüchterung unverzüglich zu melden. Wenn Sie sich um Ihre unmittelbare Sicherheit oder die Anderer sorgen, kontaktieren Sie bitte sofort die lokalen Behörden, bevor Sie die Situation intern melden.

Kelly setzt sich dafür ein, all seinen Beschäftigten ein sicheres, geschütztes Arbeitsumfeld zu bieten, und Arbeitsbedingungen, die ihrer Gesundheit und ihrem Wohlergehen zuträglich sind. Das Unternehmen hat Grundsätze und Praktiken etabliert, die diese Ziele unterstützen, und bietet die Ressourcen und Schulungen an, die wir benötigen, um frei von Verletzungen zu bleiben. Wir alle sind individuell dafür verantwortlich, unser Umfeld aufmerksam im Blick zu behalten, alle Sicherheitsvorschriften und -verfahren zu befolgen und alle unsicheren Bedingungen oder arbeitsbezogenen Verletzungen oder Krankheiten zu melden. 

Unsere Selbstverpflichtung, einen sicheren Arbeitsplatz aufrechtzuerhalten, bedeutet, dass wir nie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen, die unsere Fähigkeit beeinträchtigen könnten, unsere Tätigkeiten sicher auszuführen, auf Arbeit erscheinen dürfen. Der Konsum von Alkohol oder Drogen am Arbeitsplatz ist untersagt. Er beeinträchtigt klares, fundiertes Denken und kann die Sicherheit Anderer gefährden. Auch verschriebene Medikamente können ein Problem darstellen, wenn sie Ihre Fähigkeit beeinträchtigen, sicher zu arbeiten. Bitte achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit der Personen in Ihrem Umfeld, wenn Sie verschriebene Medikamente einnehmen.

Es wird erwartet, dass alle Mitarbeiter Kellys sicherstellen helfen, dass das Arbeitsumfeld respektvoll, frei von inakzeptablem Verhalten und frei von Belästigung bleibt. Jeder Mitarbeiter trägt Mitverantwortung dafür, sich entsprechend unseren Grundsätzen zu verhalten und für respektvolles Verhalten am Arbeitsplatz einzutreten.

Unternehmensnachhaltigkeit

Kelly hat sich den höchsten Standards verantwortungsvollen Unternehmertums verpflichtet – mit einer Kultur und Werten, die darauf beruhen, dass wir Andere unterstützen, Integrität beweisen und für unsere Handlungen, Ergebnisse und Reputation Verantwortung übernehmen. Angesichts der weltweiten Breite unserer Arbeitskräfte, Kunden, Lieferanten und Partner sind wir uns der weltweiten Reichweite unserer Geschäftspraktiken und unserer öffentlichen Verantwortung bewusst.

Wir tragen als Einzelne und gemeinsam Verantwortung dafür, zu unseren Selbstverpflichtungen in Bezug auf Unternehmensnachhaltigkeit beizutragen. Diese werden in unserer „Corporate Sustainability Policy“ (Grundsatz zur Unternehmensnachhaltigkeit) näher erläutert. Wir ermutigen in unserer gesamten Organisation dazu, sich hier zu beteiligen. Und wir werden mit externen Interessenvertretern zusammenarbeiten, um fortlaufend für Arbeitskräfte in aller Welt einzutreten, unsere Arbeitsplätze zu verbessern, zu den von uns unterstützten Gemeinschaften beizutragen, und sicherzustellen, dass unsere Handlungen aus sozialer, ethischer und Umweltsicht verantwortungsbewusst sind.

Einhaltung von Gesetzen, Regeln und Bestimmungen 

Jeder von uns hat sich dafür einzusetzen, dass sich unsere Lieferanten, Mittler und Vertreter ihrer Pflicht bewusst sind, alle für das Unternehmen geltenden Gesetze, Regeln und Bestimmungen zu befolgen – darunter den Foreign Corrupt Practices Act und andere Antikorruptions- und Antibestechungsgesetze, Arbeits- und Beschäftigungsgesetze, Kartellgesetze, Gesetze gegen Insiderhandel, geltende Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltgesetze, geltende Gesetze zu Datenschutz und Datensicherung sowie alle vom Unternehmen festgelegten Grundsätze. Stellt sich heraus, dass sich eine Drittpartei während ihrer Arbeit im Auftrag des Unternehmens korrupter Aktivitäten schuldig gemacht hat, werden wir schnell und angemessen gemäß unserer „Anti-Bribery and Anti-Corruption Policy“ (Grundsatz zur Verhinderung von Bestechung und Korruption) Maßnahmen ergreifen. 

Risikotoleranz

Risiko ist ein nötiger Aspekt der ständigen Veränderung, die stattfinden muss, um Wachstum und Wohlstand gewährleisten zu können. Während es nötig ist, Risiken einzugehen, um das Wohlergehen des Unternehmens abzusichern, sind nicht alle Risiken auch weise und angemessen. Wir tolerieren keine Aktivitäten, die unsere Mitarbeiter oder Andere in unangemessener Weise gefährden, die das finanzielle Wohlergehen des Unternehmens gefährden oder die unserem Charakter und unseren Werten widersprechen. Im Gegensatz hierzu bejahen wir Risiken, die sorgfältig abgewogen werden, innerhalb unserer Toleranzgrenzen liegen und im Streben nach einem passenden Ergebnis eingegangen werden. Wir akzeptieren, dass nicht alle sorgfältigen Risikoentscheidungen günstige Ergebnisse mit sich bringen.

Wir erwarten, dass alle Kelly-Mitarbeiter diese Prinzipien – wie dargelegt in Kellys „Risk Appetite and Tolerance Statement“ (Erklärung zu Risikobereitschaft und Risikotoleranz) und deren beigefügten Leitlinien – in ihrem täglichen Geschäftsverhalten befolgen.

Grundsatzerklärung zum Thema Menschenhandel und Sklaverei

Kelly hat eine Null-Toleranz-Regel bezüglich aller Formen von Menschenhandel und diesbezüglichen Aktivitäten. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, sich weltweit gegen Menschenhandel betreffend jeglicher Personen abzusichern, darunter Mitarbeitern und Kandidaten. Kellys Grundsatzerklärung „Human Trafficking and Slavery“ (Menschenhandel und Sklaverei) ist auf der Website des Unternehmens abrufbar – unter https://www.kellyservices.com/global/sectionless-pages/human-trafficking-policy/

Rat einholen / Bedenken melden

Bei Zweifeln darüber, welche Vorgehensweise in konkreten Situationen die beste ist, sollten die Mitarbeiter das Gespräch mit ihrem Leiter, Vertreter der Personalabteilung, Vertreter der Rechtsabteilung oder anderen geeigneten Personen suchen. 

Dass seine Mitarbeiter Bedenken melden, wird von Kelly hoch geschätzt. Bekannte oder vermutete Verstöße gegen die für das Unternehmen geltenden Gesetze, Regeln und Bestimmungen, diesen Kodex oder andere Unternehmensgrundsätze müssen unverzüglich über Kellys „Business Conduct & Ethics Reporting Program“ (Programm zur Meldung von Vorfällen bezüglich Geschäftsverhalten und Geschäftsethik) gemeldet werden – unter der Nummer 877-978-0049 oder über die Websites https://www.integrity-helpline.com/kellyservices.jsp bzw. (für Europa) https://www.financial-integrity.com/kellyserviceseu.jsp. Vorbehaltlich der geltenden Gesetze sind anonyme Meldungen über obiges „Business Conduct & Ethics Reporting Program“ gestattet. Gegenmaßnahmen, Belästigungen und Repressalien jeglicher Art gegen Directors, Officers oder Mitarbeiter wegen Meldungen, die die Person in gutem Glauben erstattet hat, sind ausdrücklich verboten und werden mit Ordnungsmaßnahmen bis hin zur Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses geahndet. Darüber hinaus hält nichts in diesem Kodex oder in Grundsätzen oder Vereinbarungen des Unternehmens eine Person davon ab, ohne vorherige Genehmigung seitens des Unternehmens mögliche Verstöße gegen Gesetze oder Bestimmungen staatlichen Behörden oder Rechtspersönlichkeiten zu melden oder solchen Instanzen gegenüber andere einem Schutz unterliegenden Belange offenzulegen.

Das Unternehmen ist dafür verantwortlich, alle Meldungen über tatsächliche oder mögliche Verstöße gegen diesen Kodex unverzüglich zu untersuchen. Hat ein Mitarbeiter das Gefühl, dass einem gemeldeten Verstoß nicht angemessen nachgegangen worden ist, sollte er nochmals Kontakt aufnehmen – entweder über das oben erwähnte „Business Conduct & Ethics Reporting Program“ Kellys oder durch direkte Kontaktaufnahme mit dem Vice President des Bereichs „Internal Audit“ (interne Prüfung) oder dem General Counsel.

Wenn Sie Rat suchen, Bedenken vorbringen oder Fehlverhalten melden, handeln Sie richtig. Vor diesem Hintergrund hat Kelly sich verpflichtet, es seinen Mitarbeitern zu ermöglichen, dass sie beim Vorbringen von Bedenken und Melden von Fehlverhalten keine Gegenmaßnahmen befürchten müssen. Gegenmaßnahmen, Belästigungen oder Repressalien jeglicher Art gegen Directors, Officers oder Mitarbeiter wegen Meldungen, die die Person in gutem Glauben – mit dem Vorbringen von Bedenken, der Meldung von Verstößen oder der Beteiligung an Untersuchungen – erstattet hat, werden niemals toleriert. Gegenmaßnahmen werden gewöhnlich als „Adverse Employment Action“ definiert (alle Handlungen eines Arbeitgebers, die geeignet sind, einen vernünftigen Arbeitnehmer in der Position des Klägers von der Ausübung seiner gesetzlichen Rechte abzuhalten), oder als Aktionen, die die Bestimmungen oder Bedingungen eines Beschäftigungsverhältnisses beeinflussen sollen. Alle Mitarbeiter, die versuchen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, werden disziplinarisch belangt – bis einschließlich der Kündigung ihres Beschäftigungsverhältnisses. Wenn Sie vermuten, dass gegen Sie oder eine andere Person aufgrund des Vorbringens eines rechtlichen oder auf geschäftliches Verhalten bezogenen Sachverhalts Gegenmaßnahmen ergriffen wurden, wenden Sie sich bitte unverzüglich an den General Counsel, den CHRO oder die Abteilung „Internal Audit“ (interne Prüfung).

Ist eine Meldung über einen Verstoß gegen einen Unternehmensgrundsatz oder ein Gesetz eingegangen, wird diese entsprechend den genehmigten Untersuchungsverfahren Kellys untersucht und dokumentiert. Wurde eine Behauptung schweren Fehlverhaltens in unserem System protokolliert, werden wir diese unverzüglich, gründlich, einheitlich und unparteiisch untersuchen. Diese Untersuchungen werden von hierfür geeigneten internen Mitarbeitern oder externen Experten durchgeführt – im Zusammenspiel mit der Rechtsabteilung, dem Personalwesen, den Bereichen „Global Security“ (weltweite Sicherheit), „Compliance“ (Vorgabeneinhaltung) und „Internal Audit“ (interne Prüfung). Die Untersuchung eines Sachverhalts in Eigenregie ist den Mitarbeitern nicht gestattet, es sei denn, sie haben hierfür die Erlaubnis der Rechtsabteilung erhalten. Es wird von allen Mitarbeitern erwartet, dass sie bei Untersuchungen vollständig kooperieren und wahrheitsgemäß Auskunft geben. Geschieht dies nicht, zieht dies Disziplinarmaßnahmen bis einschließlich der Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses nach sich. Wo praktikabel und zulässig, versuchen wir, die den Sachverhalt meldende Person über den Fortschritt und das Ergebnis der Untersuchung auf dem Laufenden zu halten. Allerdings sind wir hierzu nicht verpflichtet. Sind als Ergebnis der Untersuchung Ordnungsmaßnahmen nötig, bestimmen wir die dann angemessenen Schritte (einschließlich, so angemessen, rechtlichen Schritten), um den laufenden Verstoß zu stoppen, ein bereits entstandenes Problem zu beheben und die Wahrscheinlichkeit seines erneuten Auftretens zu reduzieren.

Externe Aktivitäten

Vorbehaltlich der Einschränkungen durch diesen Kodex ist es jedem Mitarbeiter freigestellt, externen Aktivitäten nachzugehen, die die Ausübung seiner Arbeitspflichten nicht beeinträchtigen oder auch anderweitig nicht mit den Interessen des Unternehmens kollidieren. Dort, wo Aktivitäten kontroverser oder sensibler Natur sein mögen, sind die Mitarbeiter gehalten, sich durch einen zuständigen Vorgesetzten, den General Counsel oder eine andere angemessene interne Instanz beraten zu lassen, bevor sie sich an solchen Aktivitäten beteiligen. 

Die Mitarbeiter dürfen ihre Position oder ihren Titel im Unternehmen oder Ausrüstung, Bedarfsmaterial oder Einrichtungen des Unternehmens weder im Zusammenhang mit externen Aktivitäten nutzen, noch dürfen sie etwas tun, woraus man ein Sponsoring oder eine Unterstützung für diese Aktivitäten durch das Unternehmen ableiten könnte – es sei denn, dem betreffenden Mitarbeiter wurde vom General Counsel oder von einer anderen angemessenen internen Instanz hierfür eine schriftliche Genehmigung erteilt.

Bevor Mitarbeiter die Wahl in oder die Ernennung für ein öffentliches Amt anstreben, müssen sie ihren jeweiligen Vorgesetzten und den General Counsel verständigen, um die Position des Unternehmens für den Fall zu klären, dass die Kandidatur Erfolg hat oder die Ernennung stattfindet. Eine schriftliche Genehmigung ist einzuholen.

Politische Beiträge

In den USA ist es Aktiengesellschaften durch Bundes- und zahlreiche bundesstaatliche Gesetze verboten, bestimmte Arten politischer Beiträge zu leisten. Es dürfen keinerlei direkte oder indirekte politische Beiträge (einschließlich der Nutzung des Eigentums, der Ausrüstung, Mittel oder anderer Vermögenswerte des Unternehmens) im Namen des Unternehmens oder durch die Nutzung von Mitteln des Unternehmens geleistet werden – es sei denn, der General Counsel hat schriftlich bestätigt, dass die betreffenden politischen Beiträge den geltenden Gesetzen entsprechen. Weitere Instruktionen zum Thema Lobbyarbeit und über Regeln für politische Beiträge entnehmen Sie bitte der „Anti-Bribery and Anti-Corruption Policy“ (Grundsatz zur Verhinderung von Bestechung und Korruption).

Berichtslegung als Aktiengesellschaft / Bücher und Aufzeichnungen / Interne Kontrollen

Es wird erwartet, dass die Mitarbeiter die Anstrengungen des Unternehmens unterstützen, die Ergebnisse seiner Geschäftstätigkeit und seine finanzielle Verfassung übereinstimmend mit den geltenden Buchhaltungsprinzipien, Gesetzen, Regeln und Bestimmungen vollständig und fair offenzulegen – und in seinen der US-Börsenaufsichtsbehörde periodisch eingereichten Berichten sowie in anderen öffentlichen Formen der Kommunikation vollständige, faire, korrekte, rechtzeitige und verständliche Angaben zu machen, darunter gegenüber Anlegern, Gläubigern, Wertpapieranalysten, Rating-Agenturen, Regulierern und Medien. 

Unsere Finanzabschlüsse und die Bücher und Aufzeichnungen, auf denen diese basieren, müssen alle Transaktionen des Unternehmens korrekt abbilden und mit allen rechtlichen und buchhalterischen Auflagen sowie unserem System interner Kontrollen konformgehen. Das Unternehmen toleriert keine Fehlklassifizierung von Transaktionen im Hinblick auf Konten, Abteilungen oder Rechnungsperioden. Alle Aufzeichnungen müssen die Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens fair und korrekt in angemessener Detailliertheit abbilden. Zu jeder Zeit müssen die Mitarbeiter: das System interner Buchhaltungskontrollen des Unternehmens befolgen, Daten rechtzeitig und korrekt erfassen (einschließlich Daten zur Bestimmung der Vergütung (u. a. der Zahl geleisteter Arbeits- und Überstunden), und Daten für die Spesenerstattung) und Dokumente in Übereinstimmung mit der „Records Retention Policy“ des Unternehmens (Grundsatz zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen) führen. Jeder Einzelne von uns trägt Verantwortung dafür, ungenaue, unvollständige oder betrügerische Datenangaben, von denen wir erfahren, zu melden. 

Zusammengefasst: Alle Mitarbeiter, und insbesondere hier der Chief Executive Officer, der Chief Financial Officer, der Chief Accounting Officer und deren Beauftragte (Funktionsträger des Finanzbereichs (Senior Financial Officers)), sind dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Buchhaltungsaufzeichnungen des Unternehmens keine falschen oder irreführenden Aussagen enthalten. Die Senior Financial Officers tragen daneben die Zusatzverantwortung, sicherzustellen, dass das Unternehmen der US-Börsenaufsichtsbehörde vollständige, faire, rechtzeitige und verständliche Berichte und Dokumente einreicht. Zusätzlich zu den an anderen Stellen in diesem Kodex erläuterten Berichtspflichten müssen Senior Financial Officers unverzüglich alle bekannten oder vermuteten wesentlichen Verstöße gegen den Kodex dem Prüfungsausschuss (Audit Committee) melden.

Wir kommen Anfragen unserer internen und externen Prüfer vollständig nach und liefern diesen genaueste und zeitgerechteste Informationen. Alle Versuche, die unabhängigen Prüfer oder ein Mitglied der internen Prüfungsabteilung irrezuführen oder zu nötigen, kann ernste rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und ist streng verboten.

Weltweit geltende Grundsätze, Erklärungen und angebotene Schulungen

Kelly Services hat spezielle Grundsätze aufgestellt, die verschiedene Bereiche des Geschäftsverhaltens und der Unternehmensführung (Governance) abdecken. Nachstehend finden Sie eine Aufstellung weltweit geltender Grundsätze, Erklärungen und angebotener Schulungen. Wir erwarten, dass alle Mitarbeiter deren Inhalte kennen und befolgen. Für Grundsätze, die auf unserer öffentlichen Website zu finden sind, wurde ein Link eingefügt:

Nichteinhaltung / Verfahren für die Einhaltung von Vorgaben

Das Versäumnis eines Directors, eines Officers oder eines Mitarbeiters, die für die Geschäftstätigkeiten, diesen Kodex oder für Grundsätze des Unternehmens geltenden Gesetze, Regeln und Bestimmungen zu befolgen, begründet Ordnungsmaßnahmen – bis einschließlich der Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses oder Vertrags. Die Meldung eines bekannten oder vermuteten Verstoßes wird unverzüglich von der zuständigen Stelle untersucht, gegebenenfalls unter Einschaltung der Prüfungs-, Personal- oder Rechtsabteilung. 
 

Kontakte

Kellys Business Conduct & Ethics Reporting Program (Programm zur Meldung von Vorfällen bezüglich Geschäftsverhalten und Geschäftsethik)

877-978-0049

https://www.integrity- helpline.com/kellyservices.jsp

order (für Europa): 
https://kellyserviceseu.alertline.com/gcs/welcome

Sara Hennig, Vice President, Interne Prüfung

248-244-4825

Sara.Hennig@kellyservices.com

Vanessa Williams, Senior Vice President and General Counsel

248-963-5561

vanessa.williams@kellyservices.com

Jim Polehna, Senior Vice President, Corporate Secretary und Anlegerbeziehungen

248-244-4586

polehjm@kellyservices.com

Amy Bouque, Senior Vice President and Chief Human Resources Officer

248-744-3606

amy.bouque@kellyservices.com

 

Geprüft und übernommen durch den Board of Directors am 05. August 2020.
 
Wählanweisungen

  1. Rufen Sie von einem „Festnetzanschluss“ aus an, von dem Auslandsgespräche möglich sind (kein Mobilfunknetz).
  2. Suchen Sie mit Hilfe der nachstehenden Tabelle die Zugangsnummer für das Land, aus dem Sie anrufen.
  3. Wählen Sie die angegebene Zugangsnummer.
  4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie die Hotline-Nummer (877-978-0049)
  5. Sobald Sie mit der Hotline verbunden sind, folgen Sie den Ansagen, um mit einem Hotline- Mitarbeiter zu sprechen.
     

Kelly Services, Inc.

LAND

ZUGANGSNUMMER

HOTLINE-NUMMBER

Australia (Optus) 

1-800-551-155 

877-978-0049

Australia (Telstra) 

1-800-881-011

877-978-0049

Austria / Österreich

0800-200-288 

877-978-0049

Belgium / België

0-800-100-10 

877-978-0049

Brazil / Brasil

0800 890 0288 or 0800-8888-288 

877-978-0049

China / 中国

108-888 (Beijing) or 108-11 (rest of China)

877-978-0049

Canada

N/A

877-978-0049

Denmark / Danmark

8001-0010 

877-978-0049

France

0800-99-0011 or 0805-701-288 

877-978-0049

Germany / Deutschland

0-800-2255-288 

877-978-0049

Hong Kong / 香港

800-96-1111 (HK Telephone) or 800-93-2266 (New World Telephone)

877-978-0049

Hungary / Magyarország

06 800-01111 

877-978-0049

India / भारत

000-117 

877-978-0049

Indonesia / Republik Indonesia

001-801-10 

877-978-0049

Italy / Italia

800-172-444 

877-978-0049

Japan / 日本/ Nihon

00 539-111 (KDDI); 0034-811-001 (NTT); 00-663-5111 (Softbank)

877-978-0049

Luxembourg

800 2 0111 

877-978-0049

Malaysia / مليسيا

1-800-80-0011 

877-978-0049

Mexico / México

01-800-288-2872 

877-978-0049

Netherlands (Holland) / Nederland

0800-022-9111 

877-978-0049

New Zealand 

000-911 

877-978-0049

Norway / Norge

800-190-11 

877-978-0049

Poland / Polska

0-0-800-111-1111 

877-978-0049

Portugal

800-800-128 

877-978-0049

Puerto Rico

N/A

877-978-0049

Russia / Россия

363-2400 (Moscow); 8^495-363-2400 (outside Moscow); 363-2400 (St. Petersburg); 8^812-363-2400 (outside St. Petersburg)

877-978-0049

Singapore / 新加坡 / Singapuraf

800-0111-111 (Sing Tel) or 80-0001-0001 (StarHub)

877-978-0049

Spain / España

900-99-00-11 

877-978-0049

Sweden / Sverige

020-799-111 

877-978-0049

Switzerland / Suisse

0-800-890011 

877-978-0049

Thailand / ประเทศไทย

1-800-0001-33 or 001-999-111-11 

877-978-0049

United States

N/A

877-978-0049